Alkohol diskret und medizinisch begleitet loslassen
Es begann harmlos. Ein Glas zum Abend, ein Bier nach dem Termin, der Prosecco zum Frühstück, ein Cognac vor dem Schlaf. Heute wäre der Abend ohne nicht denkbar — und die Frage, ob das noch trinken oder schon brauchen ist, lassen Sie lieber weg.

Was sich verändert, ohne dass es jemand merkt.
Es beginnt selten dramatisch. Das eine Glas wird zu zweien, weil der Abend lang war. Die Flasche wird zur Norm, weil der Wein gut ist. Das morgendliche Schwerefühl wird normalisiert mit Sport oder Kaffee. Der Espresso vor dem Termin verschleiert, was die Nacht hinterlassen hat.
Und doch verändert sich etwas: der Schlaf wird flacher, die Konzentration unzuverlässiger, die Reizbarkeit höher, die Energie geringer. Die Leber-Werte steigen leise. Das Risiko fürs Herz wächst still. Und im Inneren wird etwas leiser, was eigentlich klar sein sollte: das Gespür, was Sie wirklich brauchen.
Dies ist kein Test. Wer mehrere Sätze erkennt, hat den schwierigsten Schritt fast getan: Klarheit. Was jetzt zählt, ist ein Raum, in dem Sie ehrlich sein dürfen, ohne dass es jemand erfährt.
Typische Fragen und Beobachtungen
Diese Hinweise sind keine Selbstdiagnose. Sie helfen, das persönliche Anliegen für ein fachärztliches Gespräch zu ordnen.
- Sie planen Ihren Abend insgeheim um das Glas herum.
- Sie haben mehrfach beschlossen, weniger zu trinken — und es kam anders.
- Sie verstecken oder beschönigen, was Sie tatsächlich trinken.
- Sie kennen das morgendliche Wundenlecken zu gut — und reden es klein.
- Sie merken, dass Sie ohne nicht mehr abschalten können.
- Sie wissen tief drinnen, dass es zu viel geworden ist. Sie können es nur niemandem sagen.
Warum diskret — und warum bei uns.
Eine klassische Suchtklinik ist für unser Klientel nicht denkbar. Nicht wegen des Stigmas allein — sondern wegen der praktischen Realität: Wer viel zu tragen hat oder in der Öffentlichkeit steht, kann sich nicht für sechs Wochen aus dem Verkehr ziehen, in einer Einrichtung, in der die Diskretion nicht garantiert ist.
Bei re:NOW gehen wir den umgekehrten Weg: ein privates, fachärztlich geführtes Refugium für maximal 24 Gäste. Was wir tun, geschieht in vollkommener Verschwiegenheit. Wer Sie sind, erfährt niemand außerhalb dieses Hauses. Und was Sie hier klären, bleibt zwischen Ihnen und Ihrem behandelnden Therapeuten.
Es geht nicht um schnelles Abgewöhnen oder harte Konfrontation. Es geht darum, gemeinsam zu verstehen, was Sie wirklich brauchen — und was die Substanz an dieser Stelle ersetzt hat. Daraus entsteht ein Weg, der hält. Weil er Ihrer ist.
Begleitet, nicht verurteilt.
Bei re:NOW arbeiten ein Psychologischer Psychotherapeut mit internationaler Erfahrung in genau diesem Feld und ein internistisch-fachärztliches Team Hand in Hand. Wir nehmen körperliche Folgen ernst — Leber, Herz, Schlaf, Stoffwechsel — und arbeiten gleichzeitig daran, was im Inneren die Substanz gebraucht hat.
An einem Ort, an dem seit neunhundert Jahren Menschen mit ihren Lasten kamen und niemand fragte: dem Kloster Beuerberg am Starnberger See.
Gut zu
wissen.
Bin ich bei Ihnen anonym?
Maximal diskret. Wir sind eine private fachärztliche Einrichtung, kein Krankenhaus. Es gibt keine Aktenlage in einem öffentlichen System, keine Krankenkassen-Meldung, keine Diagnose-Stempel auf Versicherungsakten. Was Sie uns anvertrauen, bleibt zwischen uns.
Werde ich hier in einem klassischen Entzug behandelt?
Wenn körperlich nötig, kümmern wir uns ärztlich um die ersten Tage — sicher, dosiert, begleitet. Aber das ist nur die erste Stufe. Was zählt, kommt danach: zu verstehen, was die Substanz an Ihrer Stelle übernommen hat, und einen Weg zu finden, ohne diese Stütze wieder gut zu leben.
Muss ich aufhören zu trinken, um zu kommen?
Nein. Sie kommen, wie Sie sind. Wir hören zu, schauen gemeinsam an, und entscheiden mit Ihnen, was der richtige nächste Schritt ist. Manche reduzieren zunächst, andere hören ganz auf, manche kommen zur Vorbereitung. Es gibt nicht den einen Weg.
Was sage ich meinem Umfeld, während ich hier bin?
Sie können bei re:NOW jeden Aufenthalt als „Aufenthalt zur Regeneration" beschreiben — das ist medizinisch korrekt und niemand wird nachfragen. Wir helfen Ihnen im Vorgespräch, eine Sprache zu finden, die Sie auch zu Hause vertreten können.